

Das Spaceshuttle
Von ganz oben (21. Stock) bringt mich der Fahrstuhl nach ganz unten in den 3. Stock zur Radioonkologie. Ich halte die knallgelbe Postkarte mit meinem Namen und den Terminen für die Bestrahlung griffbereit in den Händen, um sie gleich beim Schalter abzugeben. Doch mein Transport fährt zielstrebig daran vorbei und weiter die Gänge entlang nach hinten. Verwirrt schaue ich den vorbeiziehenden Türen und Fotografien bekannter Urlaubsorte nach. Wir kommen erneut bei einer Fahrstuhlt
vor 1 Tag3 Min. Lesezeit


Das bekannte Gesicht
Es taucht zögerlich vor mir auf. Die Konturen werden nach und nach klarer, bis ich beginne, dieses Gesicht zu erkennen. Die Augen voller Leben und in einem strahlenden Blauton, der Blick zielstrebig und durchdringend nach vorne gerichtet. Darin liegt auch Sanftmut und ein ganz spezielles Leuchten, das aus dem Inneren hervorblitzt. Ich beginne, dieses Gesicht zu studieren, all die feinen Züge darin. Die aufeinanderliegenden Lippen mit der Andeutung eines Lächelns. Die Form der
vor 5 Tagen3 Min. Lesezeit
Die unsichtbaren Held*innen dieser Geschichte
Wenn sich alles um mich dreht – und doch nicht nur um mich In dieser Geschichte dreht sich alles um mich – natürlich, immerhin schreibe ich sie auch. Während mein Kampf offen in die Welt hinausgetragen und begleitet wird, werden parallel mehrere Kämpfe an anderen Fronten ausgetragen, die unbemerkt bleiben. Schuld legt sich wie eine schwere Last auf meine Schultern. Schuld gegenüber jenen Menschen, die wegen mir ihr Leben pausieren und ebenfalls mit ihren Gefühlen kämpfen – oh
2. Feb.2 Min. Lesezeit





