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Vom Schicksal, dem Karma, Universum und der Ironie eines Glückskeks


Wenn selbst der Glückskeks nichts mehr an Positivität für dich übrig hat, dann ist diese im Universum wohl gerade AUSVERKAUFT!

Eine Woche vor meiner Aufnahme am AKH (28.2.) und dem Start meines Kampfes gegen MDS schüttelte mein Hausarzt mir gegenüber den Kopf und meinte nur:“ Sie haben einen viralen Infekt, ich denke nicht, dass sich das ausgehen wird und sie in 1 Woche für eine derartige Behandlung gesund genug sind. Rufen Sie dort an und werden Sie gesund.“

REALITÄTSOHRFEIGE! Ich fasse es nicht, womit habe ich denn das nun schon wieder verdient? Endlich eine Entscheidung getroffen, alles geplant und nun schickt mir das Universum, Karma oder was sonst noch da oben ist, genau DAS.

Ich wurde ins AKH bestellt um ein großes Blutbild zu machen, Virenabstriche und diverse

Untersuchungen, erst dann wird die Entscheidung gefällt, ob ich aufgenommen werden kann. Es verging gerade einmal ein Tag und in einem 10 minütigen Telefonat, wurde mein gesamter Behandlungsplan abgesagt, meine Geduld angesprochen und mir gute Besserung gewünscht. Ein kleiner Erkältungsvirus treibt scheinbar sein Unwesen in meinem Körper und ich bin machtlos gegen ihn. Ich muss ihn aussitzen und bis dahin gibt es eine weitere Kontrolle in 1 Woche. Neue Lage also unbekannt und wohl erst im März.


Meine Gedanken überschlugen sich, wieder einer dieser „Watch &Wait -Momente“, an welche ich ja mittlerweile gewöhnt sein sollte. Mich hat zum ersten Mal seit meiner Diagnose jeder Optimismus, jeder positive Gedanke darüber welche Chance ich durch meine Erkrankung habe BLA BLA BLA, verlassen. Es gibt nichts schön zu reden, vielmehr müssen auch solche Tage ausgehalten werden. Um es mit den Worten meiner Schwester zu sagen:

Dieses Schicksal, Universum oder auch Karma, wie man es auch nennen mag ist ein mieser Verräter und ich bin es leid ihm zu vertrauen. Ich schalte meine Lichter aus, ziehe die Vorhänge zu und ziehe mich in die Dunkelheit zurück. Wo Licht ist, ist auch Schatten und diesen erlebe ich in diesen Tagen des Wartens.

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